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Grober Behandlungsfehler bei Schulteroperation

Arzthaftung: 50.000 Euro Schmerzensgeld nach fehlerhafter Schulteroperation

Einer Patientin, die ihre linke Schulter nach einer fehlerhaft gewählten und fehlerhaft durchgeführten Schulteroperation nicht mehr einsetzen kann, steht ein Schmerzensgeld in Höhe von 50.000 Euro zu.

Urteil OLG Hamm vom 01.07.2014, Az.: 26 U 4/13.

Vorliegend war nur ein arthroskopischer Eingriff indiziert. Nach Auffassung des Sachverständigen sei von einer grob fehlerhaften Behandlung auszugehen. Sowohl die Wahl einer offenen Schultergelenksoperation als auch die Durchführung dieser Operation verstießen gegen den ärztlichen Standard.

Der tatsächlich vorgenommene Eingriff sei zudem grob fehlerhaft durchgeführt worden, weil intraoperativ wesentliche Teile des Schulterdachs entfernt worden seien, was zur Versteifung der linken Schulter und zur Funktionsunfähigkeit des linken Arms geführt habe. Der grobe Behandlungsfehler führe zu einer Beweislastumkehr zu Lasten der behandelnden Ärzte.

Ihre Anwaltskanzlei Gras und Krimmel in Kirchheim unter Teck