• logo
  • slide1
  • slide2

Unfall eines Radfahrers auf unbeleuchtetem Radweg

Das Vorhandensein einer 5 cm hohen, in Fahrtrichtung 45° schräg verlaufenden Asphaltkante auf einem für den Radfahrverkehr freigegebenen unbeleuchteten Uferweg stellt eine abhilfebedürftige Gefahrenstelle dar.
Die Nichtbeachtung des Sichtfahrgebots durch den Radfahrer rechtfertigt in einem solchen Fall einen Eigenverschuldens- bzw. Mitverschuldensanteil von 50 %.

Urteil OLG Hamm, 29.08.2014 - 9 U 78/13

Anmerkung:

Der Radfahrer ist auf einem unbeleuchteten Uferweg an einer 5 cm hohen schräg verlaufenden Abbruchkante zu Fall gekommen und hat sich verletzt. Die Benutzung des unbeleuchteten Weges erfordert vom Radfahrer erhöhte Aufmerksamkeit und die Beachtung des Sichtfahrgebots. Der Kläger hätte den Sturz mit der von ihm angegebenen Geschwindigkeit von 20 km/h bei genügender Aufmerksamkeit vermeiden können.

Also fahren Sie vorsichtig!

Ihre Anwaltskanzlei Gras und Krimmel in Kirchheim unter Teck